Es gibt Tools, die man benutzt.
Und es gibt Tools, die man erträgt.
Editoren gehören für mich seit Jahren zur zweiten Kategorie.
Zu viele Funktionen, die niemand braucht.
Zu viele Klicks für Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten.
Und vor allem: zu wenig Kontrolle über das, worum es eigentlich geht – den eigenen Inhalt.
Deshalb arbeite ich aktuell an einem neuen Projekt:
EditLord.
Warum ein eigener Editor?
Ich schreibe viel.
Blogartikel, Dokumentationen, Konzepte, Code, Notizen.
Und egal welchen Editor ich benutzt habe – es gab immer Brüche im Workflow:
-
Markdown hier
-
HTML dort
-
DOCX irgendwo anders
-
Versionierung wieder in einem anderen Tool
Das ergibt keinen Workflow.
Das ist Flickwerk.
Ich wollte etwas anderes.
Die Idee hinter EditLord
EditLord ist kein „noch ein Editor“.
Es ist ein Werkzeug, das genau die Dinge zusammenführt,
die im Alltag ohnehin zusammengehören:
Dateien öffnen. Schreiben. Vergleichen. Versionieren. Exportieren.
Und das alles ohne unnötigen Ballast.
Was EditLord können wird
Dateien statt Sackgassen
EditLord arbeitet nicht in isolierten Projekten, sondern direkt mit Dateien.
Unterstützt werden:
-
TXT
-
Markdown
-
HTML
-
DOCX
Du öffnest eine Datei, bearbeitest sie und speicherst sie wieder.
Ohne Umwege. Ohne proprietäre Formate.
Versionen pro Dokument
Ein Punkt, der mir persönlich extrem wichtig ist:
Änderungen gehen nicht verloren.
EditLord bietet:
-
automatische Versionen
-
manuelle Versionen
-
die Möglichkeit, jederzeit zurückzuspringen
Das Ganze ohne komplizierte Git-Workflows –
einfach nachvollziehbar, direkt im Editor.
Markdown + Vorschau
Markdown ist für mich der Standard.
EditLord kombiniert:
-
Schreiben in Markdown
-
direkte HTML-Vorschau
-
Übernahme der Vorschau in den Editor
So bleibt der Workflow flüssig –
ohne zwischen Tools wechseln zu müssen.
Schnelle Bedienung
Geschwindigkeit ist kein Bonus – sie ist Voraussetzung.
Deshalb setzt EditLord auf:
-
Command Palette
-
schnelle Suche
-
Split View
-
fokussierte Schreibansichten
Alles ist darauf ausgelegt, Wege zu verkürzen.
Sicherheit zuerst
Ein Thema, das bei Editoren oft zu kurz kommt:
Was passiert eigentlich mit meinen Inhalten?
EditLord verfolgt hier einen klaren Ansatz:
-
HTML wird bereinigt, bevor es verarbeitet wird
-
Vorschauen laufen in isolierten, sandboxed Frames
-
Daten bleiben lokal kontrollierbar
-
private Sitzungen sind von Anfang an vorgesehen
Das Ziel ist einfach:
Inhalte gehören dir – nicht dem Tool.
Wie sich EditLord anfühlen soll
Das Wichtigste ist nicht die Featureliste.
Sondern das Gefühl.
EditLord soll sich anfühlen wie:
-
ein Werkzeug, nicht wie ein System
-
ruhig, nicht überladen
-
schnell, nicht träge
Ein Editor, den man öffnet –
und der einfach funktioniert.
Der aktuelle Stand
EditLord befindet sich aktuell in aktiver Entwicklung.
Die erste öffentliche Vorschau wird sich bewusst auf das konzentrieren,
was wirklich zählt:
-
stabile Datei-Workflows
-
sichere Vorschau
-
grundlegende DOCX-Funktionen
-
eine reduzierte, klare Oberfläche
Keine Feature-Explosion.
Sondern ein solides Fundament.
Was als Nächstes kommt
In den kommenden Wochen:
-
erste Beta-Versionen
-
Tests im realen Einsatz
-
Integration in meine bestehenden Workflows
Und dann wird sich zeigen,
ob EditLord das hält, was ich mir davon verspreche.
EditLord entsteht nicht, weil es keine Editoren gibt.
Sondern weil keiner genau das macht,
was ich täglich brauche.
Ein Editor für:
-
echte Dateien
-
nachvollziehbare Änderungen
-
konzentriertes Schreiben
Ohne Ablenkung.
Ohne Umwege.
Wenn du schreibst, entwickelst oder einfach Wert auf Kontrolle legst:
Behalte EditLord im Auge.
Das hier wird interessant.