Was mit ein paar Ideen, einer Portion Neugier und der Freude am Schreiben begann, ist inzwischen zu einer ziemlich umfangreichen Sammlung geworden. Meine vier Blogs haben gemeinsam die Marke von 5.000 veröffentlichten Beiträgen erreicht. Ein guter Anlass, einmal zurückzublicken.
Ein weiterer Meilenstein: 5.000 veröffentlichte Beiträge
Heute, am 9. Oktober 2026, gibt es für mich einen besonderen Grund, auf meine Webprojekte zurückzublicken: Auf meinen vier Blogs sind inzwischen zusammen 5.000 Beiträge veröffentlicht worden.
Das sind jede Menge Texte über Politik, Gesellschaft, Technik, künstliche Intelligenz und natürlich den ganz normalen Wahnsinn des Alltags.
Die Beiträge verteilen sich auf vier Projekte, die unterschiedlicher kaum sein könnten:
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Satiressum – Satire über Politik, Gesellschaft und die Absurditäten des Alltags.
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Ronald Tramp – Politische Satire aus der Sicht eines Reporters, der Bescheidenheit für eine ansteckende Krankheit hält.
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Empire of Trumpius – Ein satirisches Paralleluniversum voller kaiserlicher Dekrete, monumentaler Selbstüberschätzung und imperialem Größenwahn.
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open-how2 – Mein IT- und KI-Blog mit Anleitungen, technischen Hintergründen, praktischen Lösungen und Experimenten.
Im Mai dieses Jahres konnte ich bereits die Marke von 3.000 Beiträgen auf meinen drei Satireblogs feiern. Jetzt, knapp fünf Monate später, sind es zusammen mit open-how2 bereits 5.000 Veröffentlichungen.
Ich hätte beim Start der einzelnen Projekte nicht unbedingt damit gerechnet, dass sich einmal so viele Beiträge ansammeln würden. Andererseits: Wer regelmäßig Nachrichten liest, sich mit IT beschäftigt und ständig neue Ideen hat, dem geht das Material offenbar nicht so schnell aus.
Satiressum – wenn die Realität der Satire Konkurrenz macht
Mit Satiressum habe ich mir eine Plattform geschaffen, auf der ich politische und gesellschaftliche Entwicklungen satirisch aufgreifen kann.
Dabei geht es nicht darum, Nachrichten einfach nur mit ein paar Witzen zu versehen. Mich interessieren vor allem die Widersprüche, Merkwürdigkeiten und gelegentlich unfreiwillig komischen Situationen, die Politik und Gesellschaft regelmäßig produzieren.
Und davon gibt es reichlich.
Manche Themen sind bereits so absurd, dass ich beim Schreiben aufpassen muss, die Wirklichkeit nicht versehentlich seriöser darzustellen, als sie tatsächlich ist.
Bei Satiressum darf deshalb übertrieben, zugespitzt und ordentlich ausgeteilt werden. Politiker, Parteien, gesellschaftliche Trends und mediale Aufregungen liefern dafür regelmäßig neue Vorlagen.
Ein wichtiger Bestandteil ist für mich auch die visuelle Gestaltung. Satirische Titelbilder und Karikaturen gehören inzwischen genauso dazu wie die Texte selbst.
Mein Anspruch ist dabei relativ einfach: Ein Beitrag soll unterhalten, im besten Fall zum Nachdenken anregen und gelegentlich dort pieksen, wo es besonders empfindlich ist.
Ronald Tramp – ein Reporter mit einem außergewöhnlich großen Ego
Mit Ronald Tramp habe ich eine eigene satirische Figur geschaffen, die politische Ereignisse auf ihre ganz besondere Weise kommentiert.
Ronald Tramp ist Reporter, Kommentator, selbst ernannter Experte für praktisch alles und selbstverständlich der größte Journalist, den die Welt jemals gesehen hat. Zumindest würde er das vermutlich selbst behaupten.
Seine Berichte sind laut, übertrieben, gelegentlich völlig größenwahnsinnig und grundsätzlich von der unerschütterlichen Überzeugung geprägt, dass seine Einschätzung die einzig wirklich bedeutende ist.
Gerade dieser Charakter macht mir beim Schreiben besonders viel Spaß.
Während klassische Satire häufig aus einer beobachtenden Perspektive funktioniert, kann Ronald Tramp selbst Teil des Wahnsinns werden. Er kommentiert nicht nur die Absurditäten anderer, sondern produziert bei Bedarf gleich noch ein paar eigene.
Ob internationale Politik, deutsche Parteienlandschaft, künstliche Intelligenz oder gesellschaftliche Aufregung: Ronald findet praktisch überall einen Anlass, seine Meinung in maximaler Lautstärke zu verkünden.
Und falls ihm einmal niemand zuhört, erklärt er die fehlende Aufmerksamkeit kurzerhand zum größten Skandal der Mediengeschichte.
Empire of Trumpius – willkommen im imperialen Größenwahn
Noch etwas weiter geht es bei Empire of Trumpius.
Hier habe ich eine satirische Welt geschaffen, in der politische Entscheidungen nicht einfach verkündet, sondern mit kaiserlicher Würde, monumentaler Selbstbeweihräucherung und einer ordentlichen Portion römischem Größenwahn zelebriert werden.
Im Mittelpunkt steht Trumpius Caesar, ein Herrscher, dessen Selbstbewusstsein ungefähr so groß ist wie sein imaginäres Imperium.
Aus politischen Ankündigungen werden kaiserliche Dekrete. Aus gewöhnlichen Entscheidungen werden historische Triumphe. Und aus jeder noch so kleinen Maßnahme entsteht ein Ereignis, das selbstverständlich in goldenen Lettern in die Geschichtsbücher eingehen muss.
Besonders reizvoll finde ich die Möglichkeit, reale politische Entwicklungen in dieses fiktive Universum zu übertragen.
Die Mischung aus römischer Kaiserzeit, moderner Politik und hemmungsloser Übertreibung bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten.
Dabei ist Empire of Trumpius bewusst international ausgerichtet. Neben deutschen Beiträgen entstehen auch amerikanisch-englische Fassungen.
Die größte Herausforderung besteht manchmal darin, den erfundenen Größenwahn noch deutlich genug von der tatsächlichen politischen Kommunikation abzugrenzen.
Das gelingt nicht immer auf Anhieb. Allerdings liegt das nicht unbedingt an der Satire.
open-how2 – die etwas ernstere Seite meiner Webprojekte
Neben den drei Satireblogs gibt es mit open-how2 noch ein Projekt, bei dem es deutlich sachlicher zugeht.
Am 16. Mai 2025 habe ich meinen IT- und KI-Blog gestartet.
Die Idee dahinter war, technische Erfahrungen, Lösungen und Anleitungen zu dokumentieren und anderen zugänglich zu machen.
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit IT, Servern, Netzwerken, Linux, Webentwicklung und inzwischen natürlich auch intensiv mit künstlicher Intelligenz.
Dabei stoße ich regelmäßig auf Fragen, Probleme und interessante Lösungen, die sich gut für einen Blogbeitrag eignen.
Warum also nicht aufschreiben, was ich ohnehin gerade ausprobiere?
Inzwischen ist open-how2 zu einer umfangreichen Sammlung technischer Beiträge geworden. Erst Ende August konnte ich dort den 500. veröffentlichten Artikel feiern.
Besonders wichtig sind mir ausführliche Anleitungen und zusammenhängende Artikelserien.
Dazu gehören beispielsweise Themen wie Linux-Administration, Proxmox, Docker, IT-Sicherheit, Automatisierung, Windows-Paketverwaltung mit Winget, CrowdSec und verschiedene selbst gehostete Anwendungen.
Auch künstliche Intelligenz nimmt zunehmend Raum ein. Dabei interessieren mich nicht nur die großen Sprachmodelle, sondern vor allem praktische Einsatzmöglichkeiten, lokale KI-Systeme, Ollama, Open WebUI und die Integration von KI in bestehende Arbeitsabläufe.
Ich versuche, die Beiträge so aufzubauen, dass man die beschriebenen Lösungen möglichst gut nachvollziehen und selbst ausprobieren kann.
Natürlich funktioniert nicht immer alles auf Anhieb. Gerade bei technischen Projekten gehört Fehlersuche dazu. Und manchmal entsteht aus einem Problem, das eigentlich in wenigen Minuten gelöst sein sollte, eine komplette Artikelserie.
Vier Blogs, zwei ziemlich unterschiedliche Welten
Auf den ersten Blick haben politische Satire und technische Anleitungen nicht besonders viel miteinander zu tun.
Für mich ergänzen sich beide Bereiche allerdings ziemlich gut.
Bei open-how2 geht es um technische Zusammenhänge, nachvollziehbare Lösungen und möglichst präzise Informationen.
Bei den Satireprojekten darf ich dagegen übertreiben, Figuren entwickeln, politische Entwicklungen auf die Spitze treiben und meiner Fantasie deutlich mehr Freiraum lassen.
Beide Bereiche haben aber auch Gemeinsamkeiten.
Ich recherchiere, beschäftige mich mit neuen Themen, probiere Dinge aus und versuche anschließend, daraus etwas Lesenswertes zu machen.
Und natürlich spielt die Technik hinter den Blogs ebenfalls eine wichtige Rolle.
Die Entwicklung und Pflege der Websites, das Content-Management, die Gestaltung, Suchmaschinenoptimierung und die Veröffentlichung neuer Beiträge gehören genauso zu meinen Projekten wie das eigentliche Schreiben.
Langweilig wird es dadurch jedenfalls selten.
Künstliche Intelligenz als Unterstützung
Ein Thema, das sich inzwischen durch viele meiner Projekte zieht, ist künstliche Intelligenz.
KI bietet gerade beim Schreiben, Recherchieren, Programmieren und Gestalten interessante Möglichkeiten.
Ich nutze entsprechende Werkzeuge unter anderem, um Ideen weiterzuentwickeln, Texte zu überarbeiten, technische Fragestellungen zu untersuchen und passende Illustrationen für meine Beiträge zu gestalten.
Dabei sehe ich KI als Werkzeug und nicht als Ersatz für eigene Ideen.
Welche Themen ich aufgreife, welchen Stil ein Projekt bekommt und welche Richtung ein Beitrag einschlägt, entscheide weiterhin ich selbst.
Gerade bei meinen satirischen Figuren ist mir wichtig, dass sie einen wiedererkennbaren Charakter behalten.
Auch bei technischen Artikeln reicht es nicht, irgendeine automatisch erzeugte Anleitung zu veröffentlichen. Die beschriebenen Zusammenhänge müssen sinnvoll sein und möglichst auch praktisch funktionieren.
KI kann vieles erleichtern. Das Denken sollte man ihr trotzdem nicht vollständig überlassen.
5.000 Beiträge bedeuten auch jede Menge Arbeit
Eine solche Zahl entsteht natürlich nicht von allein.
Zu einem Blogbeitrag gehört häufig deutlich mehr als nur das Schreiben eines Textes.
Themen finden, Informationen zusammentragen, Inhalte strukturieren, Formulierungen überarbeiten, passende Bilder erstellen, Metadaten ergänzen und alles anschließend veröffentlichen – das summiert sich.
Hinzu kommen technische Anpassungen, Updates, Fehlerbehebungen und die laufende Weiterentwicklung der Websites.
Manchmal frage ich mich selbst, warum ich mir das alles antue.
Die Antwort ist eigentlich ziemlich einfach: Weil es mir Spaß macht.
Ich beschäftige mich gerne mit Technik, probiere neue Dinge aus und entwickle eigene Projekte. Gleichzeitig macht es mir Freude, politische und gesellschaftliche Entwicklungen satirisch zu kommentieren.
Die Blogs verbinden diese Interessen auf unterschiedliche Weise.
Und wenn aus einer kleinen Idee irgendwann ein umfangreiches Projekt wird, ist das natürlich auch ein schönes Ergebnis.
Was als Nächstes kommt
Auch nach 5.000 Beiträgen habe ich nicht vor, meine Blogs einfach nur weiterlaufen zu lassen.
Bei open-how2 gibt es noch zahlreiche technische Themen, die ich aufgreifen möchte. Besonders die Bereiche künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit, Linux, Automatisierung und Self-Hosting bieten reichlich Stoff für neue Anleitungen und Artikelserien.
Bei Satiressum, Ronald Tramp und Empire of Trumpius dürfte der Nachschub ebenfalls gesichert sein.
Solange Politik und Gesellschaft regelmäßig Situationen produzieren, bei denen man sich fragt, ob das tatsächlich ernst gemeint ist, wird es vermutlich auch genügend Material für neue Satiren geben.
Außerdem möchte ich die Websites technisch und gestalterisch weiterentwickeln und die bestehenden Inhalte kontinuierlich ergänzen.
Dabei geht es mir nicht darum, möglichst schnell die nächste große Zahl zu erreichen.
Ich möchte vor allem weiterhin Beiträge veröffentlichen, an denen ich selbst Freude habe und die für andere interessant, hilfreich oder einfach unterhaltsam sind.
Mein Fazit: 5.000 Beiträge – und noch lange nicht fertig
Wenn ich heute auf meine vier Blogs schaue, freue ich mich vor allem darüber, was aus den einzelnen Ideen geworden ist.
Aus einem IT-Blog ist eine umfangreiche Sammlung technischer Anleitungen entstanden. Aus satirischen Experimenten haben sich drei eigenständige Websites mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Figuren und Stilen entwickelt.
Zusammen stehen sie inzwischen für 5.000 veröffentlichte Beiträge.
Eine Zahl, die ich mir beim Start der Projekte so nicht vorgenommen hatte.
Natürlich ist nicht jeder Artikel ein Meisterwerk. Nicht jede Idee funktioniert sofort, und gelegentlich würde ich rückblickend sicherlich manches anders machen.
Aber genau das gehört für mich dazu.
Webprojekte entwickeln sich weiter, man lernt ständig etwas Neues und manchmal entstehen aus eher spontanen Einfällen die interessantesten Dinge.
Deshalb werde ich auch weiterhin schreiben, programmieren, ausprobieren und gelegentlich die Realität satirisch so weit übertreiben, bis sie wieder halbwegs normal aussieht.
Auf die nächsten Beiträge – egal ob mit Terminal, Tastatur oder kaiserlichem Dekret.